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Unser Gesundheitssystem bezahlt die Ärzte dafür, dass sie Krankheiten feststellen (diagnostizieren) und behandeln (therapieren). Das tun wir auch in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Eine psychiatrische Diagnose ist immer eine vielschichtige Angelegenheit. Uns reicht es nicht, Symptome aufzulisten und die individuelle “Störung” festzustellen. Wir schauen uns immer auch den Kontext, also die Umgebung an und suchen nach Faktoren, die Ansatz für therapeutische Hilfe und positive Veränderung sein können. Nach dem Erstgespräch erstellen wir einen Plan für die Diagnostikphase mit passenden  Bausteinen. Dies können zum Beispiel sein:

  • Vertiefendes Elterngespräch
  • Familiendiagnostik
  • Psychische Untersuchung, neurologische Untersuchung, körperliche Untersuchung
  • Spieldiagnostik-Termin,  projektive Tests
  • Konzentrations- und Aufmerksamkeitstests
  • Psychologische Tests, Intelligenzleistungstests, Entwicklungstests
  • Psychologische Fragebögen
  • Beobachtungsaufgaben für Eltern und Kinder für den Alltag
  • Datenerhebung aus Schule und anderen Lebensbereichen
  • Koordinationsgespräch mit anderen Helfern

Die Diagnostik-Phase endet mit einem Auswertungs- und Informationsgespräch für die Familie. Wir geben Empfehlungen und erstellen einen Therapieplan.

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