Ich bin doch nicht psycho…

Wir nehmen die Meinung der/des Jugendlichen genauso ernst, wie die der Eltern. Wir wissen, dass Jugendliche eine ganz eigene Sicht auf die Situation haben. Pubertät bedeutet, viel Power zu haben, auszuprobieren, gut und schlecht drauf zu sein. Es geht um Abgrenzung, Ablösung, Klar kommen mit sich selbst, Suche nach Beziehung und befriedigender Sexualität. Im Alter zwischen 12 und 18 sucht man neue Wege und erfindet sich selber neu. Das geht nicht ohne Konflikte im Inneren und nach Außen. Das alles und noch viel mehr ist völlig normal.

Gut, wenn du mit dem Leben und dem ganzen Rest gut zurechtkommst. Gut, wenn du Kontakte hast zu Menschen, die dir weiterhelfen, wenn es mal schwierig wird.

Wenn du meinst, es läuft etwas in deinem Leben wirklich schief, dann sind wir vielleicht die Richtigen, um dir zu helfen, das wieder zu ändern.

Beispiele:

  • Dauernder Streit und Krach mit den Menschen, die du eigentlich brauchst.
  • Angst, Allein sein, Flucht in virtuelle Welten, Spielsucht.
  • Ausgenutzt, ausgegrenzt, systematisch fertiggemacht.
  • Selbsthass, Selbstverletzung, Selbstmordgedanken.
  • Gefühl der Sinnlosigkeit, Grübeln, Depression.
  • Nur bekifft oder schon verrückt? Wahnvorstellungen, Paranoia.
  • Anspannung, Wut, Gewalt.
  • Magersucht, Bulimie.
  • Zwangsgedanken und -handlungen.

Wenn Eltern eine Vorstellung Ihrer/Ihres Jugendlichen in unserer Praxis wollen, muss der oder die Jugendliche zum Erstgespräch mitkommen. Jugendliche, die sich vorstellen wollen, müssen zumindest einen Elternteil mitbringen. Ohne Motivation der oder des Jugendlichen geht in diesem Alter nach unserer Erfahrung leider nicht viel.

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