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Facharztpraxis für Kinder-
und Jugendpsychiatrie und
-psychotherapie

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und Jugendpsychiatrie und
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Praxis

Zinkler

Kooperation

Wir arbeiten sozial-psych­ia­trisch, das heißt, die Koope­ration mit komple­men­tären Diensten ist ein zentraler Teil unserer Arbeit im Sinne unserer Klient*innen. 

Seit dem Beginn der Praxistä­tigkeit 2011 haben sich gute Verbin­dungen zu weiten Teilen des medizi­nisch-psycho-sozialen Versor­gungs­netzes in Krefeld heraus­ge­bildet. Koope­ration ist ein gegen­sei­tiger Wachs­tums­prozess. Falls Ihre Berufs­gruppe weiter unten nicht ausdrücklich genannt ist, so bitten wir, die am besten passende Infor­mation zu lesen und für sich zu inter­pre­tieren. Wir möchten niemanden ausschließen. Zögern Sie nicht, uns anzurufen oder geben Sie uns eine Rückmeldung per Mail, wenn Sie Anregungen oder Verbes­se­rungs­wünsche  haben.

Wichtig: Für einen fallbe­zo­genen Austausch ist (mit Ausnahme des zuwei­senden Arztes) eine Schwei­ge­pflich­t­ent­bindung erfor­derlich. Wir lassen uns ein entspre­chendes Formular bei Erstge­spräch unter­schreiben, auf dem Behandler, Schule und Insti­tu­tionen namentlich genannt sein müssen.

Kinderärztin/Kinderarzt und Hausärztin/Hausarzt

Wir sind eine Kassen­arzt­praxis. Sie können Patienten direkt an uns überweisen. Der erste Vorstel­lungs­termin sollte aber immer von der Familie selbst mit uns vereinbart werden. Das Prozedere für die Anmeldung finden Sie hier. Die Wartezeit beträgt in der Regel drei bis vier Monate.

Bitte rufen Sie uns an, wenn es in Ausnah­me­fällen fachliche Gründe gibt für eine zeitnahe Vorstellung unter Umgehung der üblichen Wartezeit. Wir werden dann eine zeitnahe Termin­ver­ein­barung ermög­lichen. Gerne geben wir kollegial Auskunft und Beratung.

Bitte geben Sie den Eltern Vorbe­funde mit, die mit dem aktuell bestehenden psychi­schen Problem in Zusam­menhang stehen. Noch einfacher ist die Zusendung per .pdf als Anhang an praxis@zinkler-krefeld.de  oder per Fax (02151–65838-18).  Nach Abschluss der Diagnostik erhalten Sie auf Wunsch einen Bericht über die Ergeb­nisse und Empfehlungen.

Bei akuter vitaler Bedrohung, insbe­sondere akuter Suizi­da­lität oder Fremd­ge­fährdung empfiehlt sich aber die direkte Vorstellung in der zustän­digen Klinik zur Klärung der Aufnah­me­in­di­kation. Für Krefeld und Kreis Viersen ist dies die LVR-Klinik Viersen, Abteilung für Kinder- und Jugend­psych­iatrie und ‑psycho­therpie, Chefarzt Dr. Spitczok von Brisinski.

 

Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeut/in

Oft stellen wir in unserer Diagnostik einen psycho­the­ra­peu­ti­schen Behand­lungs­bedarf fest, den wir aufgrund unserer sozial­psych­ia­tri­schen Ausrichtung nicht abdecken können. Dann verweisen wir gerne an nieder­ge­lassene Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten. 

Sie sehen Bedarf für eine erwei­terte Diagnostik oder multi­pro­fes­sio­nelle Unter­stützung eines von Ihnen behan­delten Kindes oder Jugend­lichen? Kein Problem. Schicken Sie die Familie in unsere Praxis. Das Prozedere für die Anmeldung finden Sie hier. Wir ergänzen Ihre psycho­the­ra­peu­tische Diagnostik durch  eine fundierte Zweit­meinung oder stellen für Sie das medizi­nische Konsil vor Aufnahme einer Richt­linien-PT aus. Ihre Behandlung unter­stützen wir bei Bedarf in enger Abstimmung mit Ihnen durch weitere Thera­pie­bau­steine, zum Beispiel eine Medikation, Psychoe­du­kation oder syste­mische Gespräche.

Ergotherapeut/in, Logopäde/in, Heilpädagoge/in

Sie sehen erwei­terten Unter­stüt­zungs­bedarf bei psychi­schen Problemen? Sprechen Sie mit dem verord­nenden Arzt. Motivieren Sie die Eltern, sich entspre­chende Unter­stützung in unserer Praxis zu suchen. Wir koope­rieren eng mit Ihren Fachge­bieten, überprüfen die Indikation und stimmen die Diagnostik und Therapie aufein­ander ab. Rezepte für Ergothe­rapie, Logopädie und Physio­the­rapie können auch durch uns ausge­stellt werden. Dafür ist, wie auch beim Kinderarzt, eine regel­mäßige Vorstellung des Kindes in unserer Praxis erforderlich.

Lehrer/in, Erzieher/in, Pädagog/in

Sie möchten eine kinder- und jugend­psych­ia­trische Abklärung oder Behandlung ermög­lichen? Motivieren Sie bitte die Sorge­be­rech­tigten, dass Sie mit uns einen Termin verein­baren. Das Prozedere für die Anmeldung finden Sie hier. Wir sind sehr dankbar für eine kurze schrift­liche Dokumen­tation der Proble­matik aus schuli­scher Sicht, die Sie bitte den Eltern mitgeben.

Wir sind spezia­li­siert auf die Diagnose psychi­scher Erkran­kungen. Kompetent beurteilen wir Fragen bzgl. ADHS, Ängsten, emotio­naler Störungen und sozialer Verhal­tens­auf­fäl­lig­keiten, puber­tären oder familiären Problemen und bei Verdacht auf ernst­hafte psychische Erkrankungen.

Wichtiger Hinweis: Die Diagnostik von schuli­schen Teilleis­tungs­stö­rungen wie Lese-Recht­schreib-Schwäche oder Dyskal­kulie gehört nicht zu unserem primären Aufga­ben­gebiet, kann aber im Rahmen der Diagnostik von Verhal­tens­auf­fäl­lig­keiten ebenfalls von uns durch­ge­führt werden. Bei generellen Lernschwie­rig­keiten unter­suchen wir dabei ebenfalls die zum Kind passende Lernme­thode und geben entspre­chende Hilfestellungen.

Psycho­lo­gische Frage­bögen: Die Situation des Kindes in der Schule ist in fast jedem Gespräch in unserer Praxis ein Thema. Um diesen Lebens­be­reich angemessen einschätzen zu können brauchen wir Ihre Mithilfe. Die Diagnostik eines ADHS ist nach den Leitlinien nur möglich, wenn wir Infor­ma­tionen erhalten, wie die Symptome im Schul­kontext sind. Wir werden Ihnen über die Eltern zielge­richtete Frage­bögen zukommen lassen. Bitte füllen Sie diese komplett aus, sonst sind sie statis­tisch nicht auswertbar. Schreiben Sie ggf. ergän­zende Kommentare dazu. Auch wenn Sie keine direkte Rückmeldung über das Ergebnis erhalten, können Sie davon ausgehen, dass Ihre Infor­ma­tionen in den diagnos­ti­schen Prozess und in die Therapie mit einfließen. Im Sinne der Kinder danken wir Ihnen für diese Unterstützung.

Für jeden laufenden Fall gibt es einen zustän­digen sozial­psych­ia­tri­schen Mitar­beiter in der Praxis, den Sie gerne telefo­nisch kontak­tieren können, wenn Sie Fragen und Anregungen bzgl. eines bei uns behan­delten Schülers haben. Wir geben gerne konkrete Tipps und Hinweise für den Schul­alltag. Wir können Sie in der Regel besser erreichen, wenn Sie uns Ihre private Telefon­nummer mitteilen, die wir natürlich nicht weitergeben.

Jugendhilfe, Beratungsstellen, soziale Einrichtungen

Durch unsere multi­pro­fes­sio­nelle und multi­modale Haltung sind wir geübt in der syner­ge­ti­schen und effizi­enten Abstimmung der fallbe­zo­genen Hilfen für Kind und Kontext. Besonders mit Beratungs­stellen, SPFH, indivi­du­eller flexibler Erzie­hungs­hilfe, Tages­gruppen, Wohngruppen und Heimen arbeiten wir tradi­tionell in enger Abstimmung.

Entschei­dungs­träger in der Jugend­hilfe können gerne auf unsere fallbe­zogene fachliche Einschätzung zurück­greifen, wenn die Eltern dem zustimmen. Helfer­kon­fe­renzen in unserer Praxis sind möglich, aller­dings nur, wenn auch ein Teil des Famili­en­systems beteiligt ist.

Bei Frage­stel­lungen bzgl. des § 35a SGB VIII bitten wir vorab um eine Kosten­zusage und eine Auftrags­er­teilung direkt durch den zustän­digen Sachbe­ar­beiter. Eine den formalen Anfor­de­rungen entspre­chende Stellung­nahme wird Ihnen pauschal mit 100 Euro in Rechnung gestellt. Wir schreiben aller­dings nur Stellung­nahmen bei Patienten, die ohnehin bei uns in Behandlung sind. Da unser Schwer­punkt in der Versorgung psychisch Kranker liegt, können wir reine Gutach­ten­auf­träge nicht annehmen.

Selbsthilfegruppen, Elterninitiativen, kirchliche und gemeinnützige Organisationen, Vereine

Wir haben Sie im Blick! Engagement und Kompetenz im Sinne der Kinder, Jugend­lichen und Familien ist nicht allein an profes­sio­nelle Insti­tu­tionen gebunden. Durch ein stabiles und dichtes soziales Netzwerk wird psychische Gesundheit, soziale Kompetenz und angemessene Entwicklung von Kindern, Jugend­lichen und Familien ganz grund­legend geprägt. Gerne helfen wir mit telefo­ni­scher Beratung weiter.